Wichtige Begriffe aus dem Bibliotheksjargon (Update!)

Während deiner Lehrzeit wirst du immer wieder mit wichtigen Begriffen konfrontiert, deren Bedeutung du (spätestens bei der Lehrabschlussprüfung)  beherrschen solltest. Eine kleine Auflistung habe ich hier für dich zusammengestellt. (Stand: Juni 2018)

Neue Begriffe:
BIBFRAME
IFLA
ISBD
MARC21

A

Abstract
Prägnante Inhaltsangabe einer wissenschaftlichen Arbeit.

Adjustierung
Der Tätigkeitsbereich der Adjustierung oder auch technische Buchbearbeitung genannt, umfasst unter anderem die Standortvergabe, das ausstatten des Buches mit entsprechenden Klebeetiketten und/oder Standortangaben, ggf. auch das versehen mit einer Sicherung des Buches (z.B. mit einem Magnetstreifen, RFID Tag,…).

Akzession
(von lateinisch „accessio“ ‚ das Hinzukommen) Ein Arbeitsvorgang in Bibliotheken -> siehe Erwerbung.

ALEPH
Das Automated Library Expandable Program, kurz Aleph (das h steht für die Hebräische Universität Jerusalem), ist ein von der israelischen Ex Libris Group vertriebenes integriertes Bibliothekssystem. Für kleinere Bibliotheken ist unter dem Namen Alephino eine schlankere Version von Aleph 500 auf dem Markt.

ALMA
Bei der Bibliothekssoftware ALMA handelt es sich um eine Browseranwendung (Cloud basierte Datenbank). Es ist das Nachfolgesystem der Bibliothekssoftware ALEPH und bietet u. a. die Möglichkeit e-Ressourcen effizienter und besser zu verwalten. Die Umsetzung innerhalb des Österreichischen Bibliothekenverbundes ist für Sommer 2017 bzw. Winter 2018 geplant. Die Software wurde von der israelischen Firma Ex Libris Group entwickelt.

Amtsbibliotheken
Bibliotheken von Behörden, Ministerien, Regierungen fallen in diese Kategorie. Sie sind nur teilweise der Öffentlichkeit zugänglich. Bsp.: Österreichische Militärbibliothek (BMLVS), Administrative Bibliothek des Bundeskanzleramtes, Bibliothek der OÖ Landesregierung,…

Aushebung
Bereitstellung von Büchern/Zeitschriften aus dem Magazin für Benützerinnen und Benützer.

AV-Medien
Audio Visuelle Medien (DVD, VHS, Blu Ray,…)

B

Bachelorarbeit
Schriftliche Abschlussarbeit eines Bachelorstudienganges. Die meisten Bibliotheken sammeln keine Bachelorarbeiten, da diese im Regelfall als wissenschaftlich nicht relevant betrachtet werden.

Bestand
Summe aller Medien, die sich im Besitz der Bibliothek befinden.

Bestandsaufbau
-> siehe Akzession, Erwerbung

Bestandserschließung
-> siehe Katalogisierung

Bestandsvermittlung
Enthält Bereiche wie zum Beispiel die Informationsvermittlung (suchen und weitergeben von in Dokumenten enthaltenen Informationen), den Zugang zu Literatur bzw. Bildung zu ermöglichen (z.B. das transkribieren von Büchern in die Blindenschrift).

BIBFRAME
Bei BIBFRAME handelt es sich um das neue Datenformat im Bibliothekswesen. Da unter anderem MARC21 den modernen Anforderungen nicht mehr gerecht wird, läuft seit dem Jahr 2011 die von der Library of Congress (USA) ins Leben gerufene Bibliographic Framework Initiative. Wann BIBFRAME eingeführt und somit zum neuen Standard wird, steht noch offen.

Bibliothekskatalog
Verzeichnis des Bibliotheksbestandes, in dem man zusätzlich Angaben über Standort und Inhalt (Schlagwort) finden kann; es gibt Kataloge in elektronischer (OPAC) oder konventioneller Form (z. B. Zettelkatalog).

BVÖ
Büchereiverband Österreichs. Unterstützt öffentliche Büchereien mit Weiterbildungen, Aufbau und Organisation von neuen bzw. alten Standorten. Bietet auch günstigere Software Lösungen für Institutionen an.

C

Cutter-Sanborn-Notation
Charles Cutter und Kate Sanborn entwickelten in der Zeit von 1882 bis 1891 die Cutter-Sanborn-Notation, da die Library of Congress (USA) extreme Zuwächse beim Bestand zu diesem Zeitpunkt hatte. Jede Autorin und jedem Autor wird eine alphanummerische Notation (Signatur) zugewiesen. Bsp.: Shakespeare, William -> S527

D

Datenbank
Elektronische Datensammlung, die über einen Computer abfragbar ist; formal wird zwischen Online- und CD-ROM-Datenbanken unterschieden. Nach Art der enthaltenen Information differenziert man zwischen
1. Referenzdatenbanken (bibliographischen Datenbanken) mit Literaturhinweisen, teilweise mit Abstracts,
2. Faktendatenbanken (z.B. Unternehmens- oder Produktinformationen, statistische Daten),
3. Volltextdatenbanken mit dem vollständigen Text von Veröffentlichungen.

Dewey-Dezimalklassifikation
Die DDC ist die weltweit meistgenutzte Klassifikation. Sie wurde von Melvil Dewey im Jahr 1876 entwickelt. Die Notation setzt sich immer aus einer Haupttafel (z.B. 800 für Literatur) und einer anschließend durch einem Punkt getrennten Feinsortierung zusammen.

Diplomarbeit
Schriftliche Abschlussarbeit eines Diplom-Studiums an einer Hochschule.

Dissertation
Schriftliche wissenschaftliche Dokumentation zur Erlangung des Doktortitels.

Document Delivery
Kostenpflichtige Beschaffung von nicht vorhandenen Zeitschriftenartikeln, Beiträgen und Aufsätzen über andere Institutionen; dies erfolgt über Dokumentenlieferdienste wie z.B. SUBITO oder durch Lieferservices in- und ausländischer Bibliotheken.

E

E-Books
„Elektronische Bücher“: Bücher, die in digitaler Form verfügbar sind.

eDoc
Dienst des Österreichischen Bibliothekenverbundes, der eine Volltext-Suche in elektronischen Dokumenten ermöglicht; das sind gescannte Inhaltsverzeichnisse, Abstracts und Rezensionen.

E-Journals
„Elektronische Zeitschriften“: Zeitschriften, die in digitaler Form verfügbar sind.

Erwerbung (Akzession)
Umschreibt den Vorgang des Bestandaufbaus. Dies kann durch diverse Erwerbsarten passieren (Kauf, Pflichtabgabe, Tausch, Geschenk, letztwillige Verfügung,…).

EZB
„Elektronische Zeitschriftenbibliothek“: Verzeichnis, das den Zugang zu wissenschaftlichen Volltextzeitschriften ermöglicht.

F

Fernleihe
Kostenpflichtige Beschaffung von Medien, welche an der eigenen Einrichtung nicht vorhanden sind und über andere Bibliotheken ausgeborgt werden.
Aktive Fernleihe: meine Bibliothek borgt einer anderen Institution Bücher, um diese an eine Person weiterzugeben.
Passive Fernleihe: ich fordere ein Buch bei einer anderen Bibliothek an, um es an eine/n Benützer/in von mir zu verleihen.

Formalerschließung
Die Formalerschließung (auch alphabetische Katalogisierung, Formalkatalogisierung, Titelaufnahme und bibliographische Beschreibung) ist in Bibliotheken ein Teil des Arbeitsvorgangs der Katalogisierung. Bei der Formalerschließung werden die „formalen“ Merkmale (Titel, Autor, Herausgeber, Seitenanzahl,…) der zu katalogisierenden Publikationen erfasst und in den Bibliothekskatalog eingetragen.

Fortlaufendes Sammelwerk (Periodika)
Laufend erscheinende Zeitungen, Zeitschriften, Journale, …

G

Graue Literatur
Als graue Literatur bezeichnet man Publikationen, die nicht über den Buchhandel vertrieben werden und meistens von Organisationen, Vereinen und Universitäten herausgegeben werden, wie z.B. Working Papers, Tagungsberichte etc.

H

Handapparat
Ein wissenschaftlicher Handapparat ist eine vorübergehende Zusammenstellung von Büchern aus einer wissenschaftlichen Bibliothek (z.B. Universitätsbibliothek) zu einem bestimmten Thema an einem geeigneten, den Nutzern zugänglichen Ort. Meist ist dies grundlegende Literatur zu einer aktuellen Lehrveranstaltung (Seminarapparat).

Hochschulschriften
Wissenschaftliche Arbeiten, die an einer Universität entstehen, wie z.B. Diplomarbeiten, Dissertationen und Habilitationsschriften.

I

IFLA
„International Federation of Library Associations and Institutions“: Bei der IFLA handelt es sich um die internationale Vereinigung bibliothekarischer Verbände. Die Vereinigung wurde im Jahr 1927 in Schottland gegründet.

Inventarisierung
Ein Medium in den Bestand der Bibliothek aufnehmen.

ISBD
„International Standard Bibliographic Description“: Bei der ISBD handelt es sich um einen von der IFLA betreuten Standard zur Beschreibung bibliographischer Daten. Dadurch soll gewährleistet werden, dass Bibliotheksmaterialien international einheitlich katalogisiert/beschrieben werden.

ISBN
„International Standard Book Number“: Nummer, mit der ein Buch eindeutig identifiziert werden kann (bis 2006 10stellig (ISBN-10), ab 2007 13stellig (ISBN-13)).

ISSN
„International Standard Serial Number“: 8stellige Nummer, mit der Zeitschriften und Serien eindeutig identifiziert werden können.

K

Katalog
Verzeichnis von Medien in einer Bibliothek. Mögliche Arten sind u.a. diese:
-> Autorenkatalog
-> Bandkatalog (Register)
-> Schlagwortkatalog
-> Zettelkatalog (besteht aus Karteikarten, die Sortierung kann z.B. nach Namen der einzelnen Autoren erfolgen -> Autorenkatalog)
-> Online Public Access Catalogue (OPAC)

Katalogisierung
Dieser Arbeitsbereich besteht aus verschiedenen Tätigkeiten, die zur Eintragung von neu erworbenen Publikationen in den Bibliothekskatalog der jeweiligen Bibliothek führen. Resultat der Katalogisierung ist ein möglichst umfassendes Verzeichnis sämtlicher in einer Bibliothek vorhandenen Publikationen, in dem der Bibliotheksbenutzer nach von ihm benötigten Publikationen suchen kann.

L

Lehrbuchsammlung
Teilbereich der Bibliothek, in dem Lehrbücher und grundlegende Werke, die in den Lehrveranstaltungen verwendet werden, in größerer Anzahl vorhanden sind.

Loseblattausgabe
Veröffentlichung in Form von losen, durch eine Klemmvorrichtung zusammengehaltenen Blättern, bei der es möglich ist, zur Erhaltung der Aktualität des Inhalts an jeder beliebigen Stelle neue Blätter einzulegen bzw. gegen veraltete Blätter auszutauschen.

M

Magazin
Geschlossener, meistens nicht öffentlich zugänglicher Bereich der Bibliothek, in dem z.B. Bücher und Zeitschriften aufbewahrt werden; Medien mit Standort „Magazin“ müssen bei den meisten Bibliotheken online bestellt werden.

MARC21
„Machine-Readable Cataloging“: ist ein im Bibliothekswesen verwendetes Datenformat, welches 1966 von der Library of Congress (USA) entwickelt und eingeführt wurde.

Masterarbeit (Master Thesis)
Eine Masterarbeit ist eine wissenschaftliche oder künstlerische Arbeit, die für den Abschluss eines Master-Studienganges verfasst wird. Die Masterarbeit dient dabei im Allgemeinen als Nachweis darüber, dass der Prüfling in der Lage ist, eine wissenschaftliche bzw. künstlerische Arbeit selbstständig, aber unter Betreuung, zu verfassen.

Medienexemplar
-> Siehe Pflichtexemplar

Medium/Medien
Mit Medium ist hier im weitesten Sinne der physische Träger von Informationen gemeint. Man unterscheidet z.B. zwischen Printmedien, audiovisuellen Medien und elektronischen Medien.

Mikroform (Microfiche)
Auf Filmmaterialien stark verkleinerte, analoge Abbildungen von Dokumenten. Zum Ansehen wird ein Wiedergabegerät (Microfiche-Lesegerät) benötigt.

Monographie
Eine Monographie ist ein in sich abgeschlossenes Werk. Der Inhalt baut nicht auf andere Bände auf.

N

Nationalbibliographie
Eine Liste aller Medien, welche in bzw. über ein Land publiziert wurden. Herausgeber ist im Regelfall die jeweilige Nationalbibliothek.

Nationalbibliothek
Eine Nationalbibliothek hat den gesetzlichen Auftrag, alles in einem und über einen Staat publizierte zu sammeln und für die Ewigkeit aufzubewahren. In Österreich wird die Abgabe von Pflichtexemplaren durch das Mediengesetz geregelt.

Non-Book-Material
Nichtbuchmaterialien sind zum Beispiel: Karten, Möbelstücke, Bilder, DVDs, CDs, Schallplatten,…

Notation
Bezeichnung einer bestimmten Systemgruppe oder Systemstelle innerhalb einer systematischen Aufstellung (-> Regensburger Verbundklassifikation, RVK).

Numerus currens
„Fortlaufende Nummer“ (z.B. bei einer Signatur).

O

OBVSG
Die Österreichische Bibliothekenverbund und Service GmbH betreut u.a. den österr. Verbundkatalog und ist Ansprechpartner bei etwaigen technischen Problemen mit der Bibliothekssoftware ALEPH 500, sofern diese vom Systembibliothekar vor Ort nicht selbständig gelöst werden können.

ÖFLO
Österreichische Fernleihe Ordnung

ÖZZDB
Österreichische Zeitungs- und Zeitschriften Datenbank

OPAC
„Online Public Access Catalogue“: öffentlich zugänglicher elektronischer Bibliothekskatalog.

P

Pflichtexemplar
In Österreich verpflichtet sich jede/r Autor/in bzw. Verlag ein verfasstes Werk, nach der Veröffentlichung bestimmten Bibliotheken anzubieten. In Österreich werden Pflichtabgaben durch das Mediengesetz geregelt. Durch diese Abgaben können z.B. Nationalbibliotheken sogenannte Nationalbibliographien erstellen.

Preußische Instruktionen (PI)
Die Preußischen Instruktionen sind ein, nicht mehr allzu weitverbreitetes, Regelwerk zur Katalogisierung in wissenschaftlichen Bibliotheken.

Präsenzbibliothek
Bei dieser Art von Bibliothek ist keine oder nur sehr eingeschränkte Ausleihe möglich.

Präsenzexemplare
Hierbei handelt es sich um Bücher, die nicht entlehnt werden können und daher immer in der Bibliothek „präsent“ sind.

R

RAK-WB
Das Regelwerk für die alphabetische Katalogisierung (RAK) gibt vor, wie die Daten eines Buches in den Katalog einzugeben sind. Das WB steht in diesem Fall für den Schwerpunkt „wissenschaftliche Bibliotheken“. Alternativ dazu gibt es noch Versionen für öffentliche Büchereichen (RAK-ÖB), für Musikalien (RAK-Musik), für Non-Book-Material (RAK-NBM) und Kartenmaterial (RAK-Karten). Das Regelwerk wurde in den späten 1970er Jahren im deutschsprachigen Raum etabliert und 2015 größtenteils durch den Nachfolger RDA abgelöst.

RDA
Resource Description and Access steht für ein Regelwerk, bei dem das Buch „beschrieben“ wird. Es ist angelehnt an die Anglo-American-Cataloguing-Rules (AACR) und soll auf Grund der globalen Vernetzung ein einheitliches Regelwerk für Bibliotheken und u.a. auch für Museen darstellen. Die Umsetzung fand Ende 2015 statt.

Reihe
Eine Reihe besteht aus in sich geschlossenen Werken (Monographien). Im Gegensatz zu einer Serie, baut der Inhalt nicht auf das vorherige Werk auf.

RFID
RFID (engl. Radio-Frequency IDentification „Identifizierung mit Hilfe elektromagnetischer Wellen“) bezeichnet eine Technologie für Sender-Empfänger-Systeme zum automatischen und berührungslosen Identifizieren und Lokalisieren von Objekten mit Radiowellen. Sie erleichtert das Erfassen von Daten erheblich. Ein RFID-System besteht aus einem Transponder (umgangssprachlich auch Funketikett genannt), der sich am oder im Gegenstand befindet und einen kennzeichnenden Code enthält, sowie einem Lesegerät zum Auslesen dieser Kennung.

RSWK
Die Regeln für den Schlagwortkatalog sind vor allem im deutschsprachigen Raum für viele wissenschaftliche Bibliotheken das Regelwerk für die Sacherschließung.

RVK
„Regensburger Verbundklassifikation“: eine von der Universität Regensburg entwickelte Systematik zur Erfassung und Ordnung von Bibliotheksbeständen.

S

Sacherschließung
Bei der Sacherschließung bzw. Inhaltserschließung wird das Buch nach inhaltlichen Kriterien erschlossen. Hier werden auch die Schlagwörter vergeben.

Schlagwort
Begriff aus einem normierten Wortschatz, der den Buchinhalt wiedergibt; es können mehrere Schlagworte für ein Werk vergeben werden, die dann eine Schlagwortkette bilden.

Schriftenreihe
Fortlaufend erscheinende Veröffentlichung, deren einzelne Teile im Allgemeinen nicht in regelmäßigen Abständen publiziert werden; die einzelnen Bände sind in sich abgeschlossen und haben meist verschiedene Verfasser/innen.

Serie
Bei einer Serie bauen die Bücher auf den Inhalt des vorherigen Werkes auf. Ein berühmtes Beispiel wäre die Serie Harry Potter von Joanne K. Rowling oder Der Herr der Ringe von John R. R. Tolkien.

SFX
SFX ist ein kontextsensitives Linking-System (ein sogenannter „Link-Resolver“) der Firma ExLibris, das den bibliographischen Nachweis in Datenbanken und anderen Recherchesystemen mit den elektronischen Beständen der Bibliothek verbindet – zeitaufwendige Folgerecherchen sind nicht mehr notwendig. Die Nutzer/innen werden direkt zum Volltext oder zu anderen Diensten weitergeleitet.

Signatur
lat.: Bezeichnung, Kennzeichnung: eindeutige Nummer, die den Standort/die Aufstellung eines Mediums innerhalb der Bibliothek bezeichnet.

Stichwort
Ein beliebiges Wort aus dem Titel.
Hinweis: ein Stichwort muss sich nicht unbedingt auf den Inhalt beziehen. Beispiel: das Buch „Big Apple“ von Carsten Knop könnte sich auf die vielen Musicalbühnen in New York beziehen, tatsächlich ist es aber ein Buch über den Erfolg von Apple Mitbegründer Steve Jobs.

Systematik
System zur inhaltlichen Erfassung von Bibliotheksbeständen, das die Gliederung der Wissenschaften in einzelnen abstrakten Haupt- und Untergruppen abbildet (meist bestehend aus Buchstaben- und Nummernkombinationen).

U

UG2002
Universitätsgesetz 2002; Durch das UG 2002 wurden Universitäten zu vollwertigen juristischen Personen und sind dem Bund nicht mehr vollständig untergeordnet.

V

Verbundkatalog
Katalog, der die Bestände eines Verbundes von mehreren Bibliotheken nachweist; an der Erstellung des Gesamtkataloges des Österreichischen Bibliothekenverbundes nehmen über 70 Bibliotheken teil.

VÖB
Vereinigung Österreichischer Bibliothekarinnen und Bibliothekare: organisiert Aus- und Weiterbildungen im Bibliotheksbereich, fungiert auch als Auskunftsstelle für fachliche Angelegenheiten in Form von Arbeitsgruppen und Kommissionen (Vernetzung von Bibliothekspersonal).

Vormerkung
Ist ein Medium entlehnt, besteht die Möglichkeit, sich darauf vorzumerken, um es als Nächste/r entlehnen zu können.

W

Working Paper
Zumeist forschungsbasierte, vorläufige Publikation, die in der Wissenschaftsgemeinde zirkuliert; Working Papers stellen Vorstufen zu Aufsätzen in wissenschaftlichen Fachzeitschriften oder Sammelwerken dar und gehören zur grauen Literatur.

Z

Zeitschrift
Unterscheidet sich von der Zeitung durch seltenere Erscheinungsweise (mehr oder weniger regelmäßig mindestens zweimal im Jahr); inhaltlich unterscheidet sie sich dadurch, dass sie nicht über tagespolitische Ereignisse berichtet, sondern – je nach Profil der einzelnen Zeitschrift – Beiträge und Abhandlungen zu speziellen Themen enthält.

Zeitung
Ein fortlaufendes Sammelwerk, dessen einzelne Teile im Allgemeinen regelmäßig, mindestens einmal in der Woche, erscheinen und in dem über aktuelle Ereignisse berichtet wird.

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