Katalogisieren, Inventarisieren und was sonst noch so alles dazugehört will gelernt sein, denn Übung macht eben den Meister. Oder ihr habt einfach so Lust euren persönlichen Bücherdschungel ein wenig zu ordnen, dann wird euch sicher das eine oder andere Programm gefallen, dass ich Euch heute vorstelle.

Es ist nicht immer einfach eine Freeware aus diesem Bereich zu finden, welche sich an den großen Programmen orientiert. Bei manchen ist es gut gelungen, bei manchen jedoch weniger. Es hängt natürlich sehr stark davon ab, was ihr machen möchtet und wie hoch eure Ansprüche sind.

Die Bibliothekssoftware Citavi bietet umfangreiche Funktionen, unter anderem dass optimale Verwalten von Zitaten, Kommentaren und die integration von PDFs. Ausserdem gibt es die Möglichkeit aus diversen Formularen beim Anlegen eines neuen Titels auszuwählen, damit das gewünschte Objekt möglichst genau Katalogisiert werden kann. Ich betone dies deshalb, da es bei vielen, teils kostenpflichtigen Programmen nicht möglich ist und aus diesem Grund manchmal eine Zweckentfremdung diverser Felder unumgänglich ist. Wer seine Bestände bequem erfassen möchte, kann über eine Suchfunktion sämtliche Daten, mit Ausnahme der Standorte, von anderen Katalogen downloaden. Positiv hervorzuheben ist auch die automatische Dublettenkontrolle, die ab einer gewissen Anzahl an Datensätzen sehr praktisch sein kann. Die Version für Heimanwender ist kostenlos.

Im insgesamten kann ich Citavi sehr empfehlen. Das Programm hat allerdings auch einen kleinen Haken, sie ist (offiziell) nur für Windows Anwender verfügbar. Mit einigen Tricks läuft die Software auch unter macOS. Hierfür muss einfach nur Wineloader am Mac installiert werden und danach kann Citavi verwendet werden. Eine genaue Anleitung findet Ihr auch direkt bei Citavi.

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Literaturverwaltung mit Citavi. Tipp: Manche Institutionen bieten für Angehörige eine kostenlose Pro Version an.